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Partnerschaft weltweit – Rochester

Eine intensive Partnerschaft besteht seit 1983 zu der anglikanischen Gemeinde in Rochester. Rochester liegt in der Graftschaft Kent, im Südosten Englands, nur wenige Kilometer von Dover entfernt.

 

Alle anderthalb Jahre besuchen sich gegenseitig im Wechsel 50 Gemeindeglieder für 3 Tage. Die jeweils gastgebende Gemeinde organisiert ein Programm mit Freizeit, Gottesdiensten und Zeit zur persönlichen Begegnung. In den 19 Jahren ihres Bestehens sind in dieser Partnerschaft viele Freundschaften und persönliche Beziehungen entstanden.

 

Für viele Engländer waren ihre Besuche in Walsum ihr erster Besuch in Deutschland. Gerade die Älteren waren noch von den Erfahrungen des Krieges belastet. Für unsere deutschen Gemeindeglieder war es eine beeindruckende Erfahrung, eine andere Kirche kennenzulernen; in der Form eher katholisch, aber mit einem verheirateten Pfarrer und einem großen Freiraum der gottesdienstlichen Gestaltung. Die Gottesdienste von Rochester haben auch unser Gottesdienstleben bereichert. Die anderen Erfahrungen mit Kirche sind in unser Gemeindeleben eingeflossen.

 

Einer derjenigen, der von englischer Seite her die Partnerschaft geprägt hat, war der Pfarrer Brian Jewiss. Er beeindruckte viele mit seiner offenen Art, auf Menschen zuzugehen, und seiner ermutigenden Art und Weise der Gottesdienstgestaltung. Leider ist er schon am 11. April 1988 verstorben. Aber die Partnerschaft hat bis heute Bestand. Auf beiden Seiten wird sie auch durch ein großes Engagement von Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen getragen.

 

Regelmäßig trifft sich einmal im Jahr eine gemeinsame theologische Studiengruppe. Vertreterinnen und Vertreter beider Gemeinden arbeiten zum Beispiel zu geschichtlichen Themen wie dem Holocaust oder zu verschiedenen theologischen Aspekten.

 

Der Blick über die eigenen Grenzen ist in unserer globalisierten Welt eine Notwendigkeit. Gerade Christinnen und Christen leben in einem internationalen Bezug.

 

Unserer Gemeinde hat es sehr geholfen, dass wir unsere Grenzen geöffnet und von anderen viel gelernt haben und sicherlich auch Wesentliches von uns mit anderen teilen konnten.

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