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Hochzeit

„Die Trauung ist ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung, in dem die eheliche Gemeinschaft unter Gottes Wort und Segen gestellt wird. Dabei
bekennen die Eheleute, dass sie einander aus Gottes Hand annehmen, und versprechen, ihr Leben lang in Treue beieinander zu bleiben und sich gegenseitig immer wieder zu vergeben.“


So ist der Sinn und Zweck der Trauung in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) im Artikel 87 beschrieben.
Das bedeutet, dass bei der Trauung die Gemeinschaft der Eheleute unter Gottes Wort und Segen gestellt wird.

 

Die Liebe zwischen zwei Menschen ist ein Geschenk Gottes, der die Menschen geschaffen hat. Dieser Gedanke bestimmt das evangelische Verständnis der Trauung. In der Trauung empfängt das Brautpaar den Segen Gottes. Wir bitten darum, dass Gott das Paar in seiner Ehe begleitet.

 

Deshalb wird die Trauung in einem besonderen Gottesdienst gefeiert. Die Eheleute versprechen vor Gott und der versammelten Gemeinde einander zu lieben und zu achten.

 

Es gibt allerdings einige Voraussetzungen, die Sie für einen Traugottesdienst erfüllen müssen:

  • Beide Eheleute gehören einer christlichen Kirche an und wenigstens ein Partner ist Mitglied der evangelischen Kirche.
  • Sie führen ein Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer oder der zuständigen Pfarrerin.
  • Vor der kirchlichen Trauung hat die standesamtliche Eheschließung stattgefunden.

 

Ausnahmen: Aber keine Angst, auch wenn die Ehefrau oder der Ehemann keiner christlichen Kirche angehört, kann ausnahmsweise eine Trauung gefeiert werden. Nämlich dann, wenn die evangelische Ehefrau oder der evangelische Ehemann das wünscht, der oder die jeweils andere zustimmt und sich im Traugespräch bereit erklärt, das christliche Verständnis der Ehe zu achten.

 

Häufig fragen Brautpaare nach einer ökumenischen Trauung: 
Wenn Sie sich nicht für eine rein katholische oder rein evangelische Trauung entscheiden möchten, ist eine ökumenische Trauung ein Kompromiss, der beide Konfessionen berücksichtigt. Es handelt sich dabei um eine evangelische Trauung mit Beteiligung eines katholischen Pfarrers bzw. um eine katholische Trauung mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers - je nachdem, ob Sie sich für eine evangelische oder katholische Kirche entscheiden.
Wenden Sie sich zuerst an den Pfarrer, in dessen Kirche Sie heiraten möchten. Er hat die Hauptverantwortung für die ökumenische Trauung und wird in Absprache mit Ihnen den Geistlichen der anderen Konfession konsultieren.

 

Es bleibt dann noch die Frage, wer der zuständige Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin ist. Sie haben verschiedene Möglichkeiten: Zuständig für die Trauung ist die Pfarrerin oder der Pfarrer derjenigen Gemeinde, in der der Ehemann oder die Ehefrau bisher lebten oder in der die Ehepartner in Zukunft wohnen werden oder auch der Gemeinde, zu der die Eltern gehören. 
Sehen Sie in unserer Straßenliste nach und Sie werden finden, wer für Sie in unserer Gemeinde zuständig ist. Ein Anruf genügt und weitere Fragen können beantwortet werden.

 

Wenn Sie nun kirchlich heiraten möchten, bleibt nun nur noch eins: Trauen Sie sich!


Selbstverständlich können Sie aber auch einen Gottesdienst feiern, wenn Sie schon lange verheiratet sind. Die silberne oder goldene Hochzeit ist ein Anlass, bei dem gern ein Gottesdienst gefeiert wird, in dem wir Gott für seinen Beistand danken und um seine Begleitung auch für die weiteren gemeinsamen Jahre bitten. Wenn Sie für sich eine solche Feier wünschen, wenden Sie sich bitte an den zuständigen Pfarrer oder die zuständige Pfarrerin. Wir helfen Ihnen gern bei der Planung und feiern mit Ihnen diesen besonderen Gottesdienst.

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