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Gebet in Zeit der Pandemie

Gebet in Zeiten der Pandemie

Auf Hoffnung hin …

Ewiger Gott, die Sonne scheint, Frühling in der Luft,

und wir schließen Grenzen und Räume,

kontrollieren die Vorräte, materiell und geistlich.

Wird es reichen – wird es uns gelingen,

diesen unsichtbaren Feind in die Schranken zu weisen?

Wir wissen es nicht, aber wir hoffen darauf!

Wir hoffen so vieles in diesen Zeiten:

Wir hoffen, dass unser Gesundheitssystem die Belastungen aushält

und die Menschen, die darin arbeiten, nicht den Mut verlieren

und nicht selbst zu Schaden kommen.

Wir hoffen für und mit den Erkrankten um milden Verlauf,

dass ihnen und ihren Angehörigen die Angst genommen wird.

- Wir bitten für Verstorbene und Trauernde.

Wir hoffen, dass die Menschen, die ein politisches Mandat tragen,

Ruhe und Augenmaß bewahren, gesund bleiben und Entscheidungen treffen,

die wirken und am Ende allen nutzen.

Wir hoffen, dass weltweite Warenströme und Geldverkehr nicht zusammenbrechen,

damit sich kein Chaos ausbreitet,

und dass Verluste auszugleichen sind.

Wir hoffen auf Geist und Funke bei den Menschen,

die in der medizinischen Forschung stehen,

dass sie schnell wie nie wirkungsvolle Medikamente entwickeln.

Wir hoffen, dass wir in allem auch aufeinander achten,

den Blick immer wieder heben und den Nächsten suchen:

Wo ist wer, der Hilfe braucht, die ich geben kann?

Wir hoffen, dass wir den Anspannungen gewachsen sind,

dort Vorbild sind, wo wir es sein müssen,

und selbst Ort und Ohr finden für eigene Schwäche.

Lass unsere Hoffnungen nicht zuschanden werden, Du gütiger Gott!

Wir können nur auf Hoffnung hin handeln;

wir können nur auf Hoffnung hin abwarten;

wir können nur auf Hoffnung hin aus der Hand geben.

Unser je eigenes Hoffen und Bangen vertrauen wir Dir an.

Wir schließen uns und unsere Lieben ein in die Bitte um Deinen Segen

mit den Worten, die Jesus uns gelehrt hat:

Vater Unser im Himmel ….

 

(Michael Ebener)

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